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The Man in the Dark
Amazon.de Preis: EUR 15,30 Preisänderungen möglich.
Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
Bindung: Gebundene Ausgabe
EAN: 9780571240760
ISBN: 0571240763
Label: Faber & Faber, London
Hersteller: Faber & Faber, London
Anzahl Seiten: 192
Erscheinungsdatum: August 21, 2008
Herausgeber: Faber & Faber, London
Studio: Faber & Faber, London
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Alternate Versions: Click to Display
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Durchschnittliche Bewertung: 
Bewertung: -
Der vierte Roman innerhalb von fünf Jahren - wahrlich, Paul Auster lässt seine Fangemeinde selten lange auf das nächste Werk warten. Und dabei gelingt es ihm mit seiner ungemein flüssigen, ungemein kurzweiligen Erzählweise, immer wieder neue Leser zu rekrutieren, um mit ihnen auf den Feldzug für die nackte literarische Wahrheit zu gehen, die da lautet: Ein Roman ist eben ein Roman. Sein Schöpfer, der Autor, ist mit der Allmacht ausgestattet, Welten zu schaffen, Welten zu zerstören. Er hat jederzeit das Recht, die Fiktion, deren Leser eben noch so gefesselt erlegen war, zu brechen. Es ist erstaunlich, dass dieses postmoderne Konzept so beharrlich zu funktionieren scheint - und das schon seit Jahrzehnten. Aber soll man dieses Repetieren einem Paul Auster wirklich vorwerfen? Hat er doch mit seinem Man in the Dark" (Dt. Mann im Dunkel") nun endlich mal wieder - sozusagen wortwörtlich - voll ins Schwarze getroffen.
Erzähler der Geschichte ist August Brill, von der Gebrechlichkeit des Alters gezeichnet, liegt er in tiefster, onyxschwarzer Nacht in seinem Bett und ringt krampfhaft mit dem Verdrängen schmerzlicher und traumatischer Erlebnisse. Dem Krebstod seiner Frau. Und der emotionalen Zerrissenheit der übrigen Familie: Im Haus wohnen noch seine Tochter Miriam, die vor Jahren von ihrem Mann verlassen wurde und Kathy, seine Enkelin, deren Freund Titus ermordet wurde.
Ungemein temporeich, in einer geradezu endzeitlichen Atmosphäre, ersinnt Brill ... weiter
Bewertung: -
"I am alone in the dark, turning the world around in my head as I struggle through another bout of insomnia, another white night in the great American wilderness" (1). Paul Auster ist wieder da und das so gut wie lange nicht mehr. Nach dem eher heiteren The Brooklyn Follies und dem arg verspielten Travels in the Scriptorium hat sich Auster, ein Hauptvertreter der amerikanischen Postmoderne, in seinem neuen Roman "Man in the Dark" wieder auf das Besonnen, was seine frühen Romane zu kleinen Meisterwerken hat werden lassen. Dunkel, düster und mysteriös ist der Roman und doch liegt ihm eine zutiefst menschliche Fragestellung zu Grunde: Wie kann in einem sinnentleerten Universum, in dem es keine sinngebende Instanz gibt, der Mensch sein Leben leben, ohne an der offensichtlichen Sinnlosigkeit seiner Existenz zu verzweifeln? Dies ist die Frage, die das Leben des postmodernen Menschen überhaupt bestimmt.
Der 72-jährige Literaturkritiker August Brill ist an sein Bett gefesselt und lebt mit seiner Tochter, die vor fünf Jahren von ihrem Mann verlassen wurde, und seiner Enkelin, deren Freund grausam ermordet wurde, zusammen. Er selbst hat vor einem Jahr seine Frau verloren: "It's a house of grieving wounded souls, and every night Brill lies awake in the dark, trying not to think about the past, making up stories about other worlds" (71). Genau das ist Brills Methode, um nicht an seinem Leben zu verzweifeln: Er erfindet Geschichten, Geschichten, die einen Großteil des Romans ... weiter
Bewertung: -
Loneliness takes many forms. For some it is a feeling of intense isolation even in a crowd or a room full of friends. If it is dark, nighttime, one may feel almost disabled by desolation. You truly are alone save for your thoughts, memories, unanswered questions that prevent sleep and only summon remorse. That is the condition in which August Brill finds himself in Paul Auster's brilliantly challenging latest novel "Man In The Dark."
At 72 years of age Brill finds himself in his daughter's Vermont home where he is trying to recover from an automobile accident. Sleep eludes him as he recalls past tragedies - the death of his wife, the desertion of his daughter's husband, the death in Iraq of Titus, his granddaughter's fiancé. A retired book critic Brill has a fertile imagination, and sees in his mind's eye quite a different America, and it is a haunting scene - a place where there has not been a terrorist attack, our country is not at war save for within itself when New York and 16 other states secede from the Union.
He flagellates himself for these thoughts, saying, "Why am I doing this? Why do I persist in traveling down these old, tired paths; why this compulsion to pick at old wounds and make myself bleed again?"
Auster, as is his wont, challenges us to consider the world in which we live. He underscores the atrocities of war by relating the horrible death of Titus that is posted on the Internet and seen by Brill and his granddaughter. ... weiter
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