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Korrupte Medizin: Ärzte als Komplizen der Konzerne
Amazon.de Preis: EUR 18,95 Preisänderungen möglich.
Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
Bindung: Gebundene Ausgabe
EAN: 9783462040371
Ausgabe: 1
ISBN: 3462040375
Label: Kiepenheuer & Witsch Verlag
Hersteller: Kiepenheuer & Witsch Verlag
Anzahl Seiten: 272
Erscheinungsdatum: November 17, 2008
Herausgeber: Kiepenheuer & Witsch Verlag
Studio: Kiepenheuer & Witsch Verlag
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Durchschnittliche Bewertung: 
Bewertung: -
Mit zwei falschen Identitäten wurde zwei Jahre gegen die Pharamindustrie und gegen Ärzte ermittelt ("undercover").
Die Ergebnisse waren eher mager:
1. als "undercover" Pharmareferent konnte kein einziger Arzt der Korruption überführt werden.
2. als verdeckte Pharma-Consulting Firma konnten zwar geschickte Köder an diverse Klinikchefs gelegt werden, diese wurden allerdings in Ermangelung von Fachwissen und Fachkompetenz rechtzeitig "zurückgezogen".
Wer also in diesem Buch einen "Enthüllungsjurnalismus" erwartet, muss leider enttäuscht sein: zu wenig, um irgendjemanden zu "wecken", unmöglich um jemanden wegen wirklichen Unregelmäßigkeiten anzuprangern.
Hauptsächlich werden die, bei US-Gerichten offene Klagen gegen Pharmakonzerne, aufgelistet, sowie auch einige Vergleiche von Pharmafirmen in der USA;
keine einzige rechtliche "Angelegenheit" in dieser Sache auf der ganzen Welt (?) gegen Ärzte.
Auch ohne Beweise sind eine Liste von Ärzten (Deutschland, Österreich und Schweiz) namentlich aufgeführt: inkomplett schon deshalb, weil haupsächlich Psychologen und Neurologen, sowie Internisten und Onkologen angeführt werden.
Schliesslich weiß heute jedermann, dass Pharmaindustrie und Ärzteschaft eng miteinander verbunden sind; ein Arzt ohne Medikamente?
Impulse zur Innovation MÜSSEN von mehreren Seiten kommen: derzeit nur von den Krankenkassen in die Richtung "Generika", vom Autor als "me too"-Präparate beschrieben. ... weiter
Bewertung: -
Vielleicht sollte Hr. Weiss sein Buch auch um 1 ¬ hergeben (Kosten von Papier und Druck) das selbe Arument wie die Wirkstoffkosten sind ja nur ein Bruchteil der Verkaufkosten. Mit dem Unterschied, dass für die Entwicklung von Medikamenten wirklich geforscht werden muss und nicht irgendein frustierter Manager befragt werden muss. Naja hauen wir mal auf Stammtischniveau auf die bösen bösen großen Konzerne ( Wobei ich glaube das Eli Lilly tausendmal mehr Menschen geholfen hat als Herr Weiß es jemals schaffen wird). Und zu dem Thema Nebenwirkungen. Ja Medikamente gegen schwere Krankheiten wie Epilepsie, Schizophrenie, Krebs etc. haben nicht nur therapeutische Wirkung sondern auch Nebenwirkungen. Was man von diesem Buch nicht sagen kann (tja ohne Wirkstoff (seriöser Inhalt) gibt es auch selten Nebenwirkungen)
Bewertung: -
Wenn auch Manches etwas verkürzt und plakativ dargestellt wird, beschreibt das Buch über weite Strecken exakt wie die Kooperation zwischen Pharmaindustrie und Medizin abläuft. Das Bewerben der Medikamente durch die Pharmaindustrie funktioniert genau so wie beschrieben. Sie sucht sich gewisse nationale und internationale Köpfe aus, die dann auf gewissen Fortbildungsveranstaltungen und Kongressen entsprechende Vorträge halten. Die Teilnehmer werden natürlich eingeladen und es wird erwartet, dass dort das kundgetan wird, was für das entsprechende Präparat der Firma nützlich ist. Ich habe Pharmavertreter gefragt, warum sie für solche Veranstaltungen so viel Geld ausgeben. Es wäre doch sinnvoller, gute Studien zu finanzieren, die die Überlegenheit ihres Präparates beweisen. Als Antwort erhielt ich die klare Feststellung, dass derartige Veranstaltungen viel besser für den Umsatz ihrer Präparate sind als wissenschaftliche Arbeiten. Dies würden ihre Umsatzzahlen eindeutig belegen.
Letztlich erscheint mir eine Diskussion über die Verflechtungen von Pharmaindustrie und Medizin sinnvoll und absolut notwendig. Dieses Buch ist sicher ein wichtiger Beitrag dazu.
Bewertung: -
Ich habe das Buch geschenkt bekommen, da ich mich im Moment intensiv mit diesem Thema beschäftige. Der Autor ist ein Journalist, welcher die Methoden der Pharmaindustrie anprangert. Leider wollte bei mir beim Lesen nicht ganz der Funken überspringen, da ich mich immer wieder gefragt habe, mit welchen Fakten und Beweisen er diese Geschichte unterlegt. In der Hinsicht fand ich das Buch Nebenwirkung Todbesonders gut, da in diesem Buch kein Journalist sondern ein echter Insider (ein Ex-Manager) von seinen Erfahrungen berichtet.
Bewertung: -
Für alle, die wissen wollen, wo das Geld bleibt, das wir monatlich "zwangsweise" an Krankenkassen abführen - hier steht es schwarz auf weiß geschrieben: Es kassiert die Pharmaindustrie! Der Autor, der auch bekannt ist durch sein Buch "Bittere Pillen", hat sehr gründlich und investigativ recherchiert. Er hat der Pharmaindustrie und den Ärzten auf die Finger geschaut, und das nicht zu knapp. Herausgefunden und gut belegt hat er:
1) Die Pharmaindustrie bringt längst keine Innovationen mehr heraus - sie ist unfähig dazu, neue Medikamente zu entwickeln. Die ganze Forschung ist ein Hohn!
2) Um das zu vertuschen, wird umso mehr ins Marketing investiert. Auf diese Weise werden die Preise für Medikamente nicht nur pausenlos in die Höhe getrieben, um trotzdem die Gewinne zu steigern, sondern es werden auch die Anwendungsgebiete von Medikamenten über Gebühr ausgeweitet - zum Schaden der Patienten.
3) Mitspielen tun dabei vor allem die Ärzte. Sie sind nämlich längst nicht mehr als Erfüllungsgehilfen der Pharmaindustrie, die "gut geschmiert und korrumpiert", bestochen mit 6- bis 7-stelligen Summen, dafür sorgen, dass die Medikamente eine gute Reputation haben und großflächig angewandt werden, selbst wenn sie massive schädliche, gar tödliche Nebenwirkungen haben.
4) Das Ganze wird auf dem Rücken der Patienten ausgetragen, die von den bestochenen Ärzten - selbst wenn sie todkrank sind - rücksichtslos als Versuchskaninchen im Dienste der Pharmaindustrie ... weiter
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